Menschen von Menadia

Im neunten Jahre, des neunten Monats erschuf Loskr die Menschen, auf dass sie den Aboleth zu diensten seien und in ihrem Auftrag das Weltenrund verwalten mögen.

-Auszug aus dem Schöpfungsmythos Arkoskar

 

Es gibt viele Geschichten, Mythen und Legenden über die Herkunft der Menschen von Menadia. Auf der einen Seite steht der in Menadia verbotene Schöpfungsmythos von Arkoskar, der von den Aboleth gelehrt wurde. In ihm werden die Menschen als Diener und Sklaven der Aboleth geschaffen.

Auf der anderen Seite stehen die Lehren der Sakrista. Nach diesen wurden die Menschen von Palantos geschaffen, der mit seinem eigenen Lebensatem die aus Lehm geformten Meschen erweckte, dabei aber sein eigenes verlor. Seine beiden jüngeren Geschwister Iodae und Parraß kümmern sich allerdings ihm zu liebe um die Menschen. Sie waren es auch, die den Menschen die göttliche Magie der Kleriker und Paladine gewährte, durch die sie sich von den Aboleth befreien konnten. Woher auch immer die Menschen gekommen sein mögen, Fakt ist, dass es sich um ein Volk von Sklaven gehandelt hat, die ihren Meistern in den Tiefen des Meers der Sieben Winde dienen mussten und sich in einer blutigen Rebellion befreit haben. Doch nach fast einem Jahrhundert voll von kleineren Konflikten scheinen die Aboleth alles gegeben zu haben um ihre ehemaligen Diener zu vernichten. In einem letzten verzweifelten Versuch Rache zu üben, opferten sie ihre Seelen und versenkten Menadia im Meer.

Gesellschaft:

Die Gesellschaft ist in zwei Kasten geteilt. Die einfache Unterschicht, aus denen sich einfache Handwerker, Arbeiter, Bauern und Soldaten rekrutieren und eine Adlige Oberschicht. Die Einteilung in die Kasten erfolgt dabei nach der Augenfarbe, je Heller die Augen sind umso edler ist man selbst und umso näher dem Schöpfergott Palantos. Damit hat man ein Anrecht auf den Titel des Hellherrs/der Hellherrin. Als Dunkelaugen werden jene bezeichnet die die untere Kaste ausmachen. Es gibt eine strenge Trennung in weibliche und männliche Disziplinen. So ist zum Beispiel das Ansammeln von Wissen, studieren und selbst das Lesen können eine rein weibliche Angelegenheit. Genauso das Spielen von Instrumenten oder andere Künste. Verkaufen, handeln und das Kriegshandwerk hingegen sind rein männliche Disziplinen. Männer un Frauen sitzen während des Essens auch getrennt nach Geschlecht und wenn man es sich leisten kann, gibt es unterschiedliche Nahrung für die beiden Gruppen. Süß für die Damen und würzig für die Herren. Weiterhin ist es erwähnenswert, dass es als öbszön gilt wenn Frauen die linke Hand (Schutzhand) zeigen. Bei den Damen der Hellaugen ist deshalb oft der linke Ärmel länger und zugenäht. Dünkeläugige Frauen die für ihren Lebensunterhalt arbeiten müssen, tragen hingegen oft nur einen Handschuh, da dies praktischer ist. Allerdings wird auch das von den Hellaugen als Anstandslos angesehen.

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